17 /02 /2021

Bis vor kurzem war ich noch „exotisch“

Seit das Gehen eine Renaissance erlebt, werde ich zum Glück nicht mehr so misstrauisch angeschaut.

Ging man bislang ohne ersichtlichen Grund (Hund, Sport, etc.) einfach so umher, war dies vielen Mitmenschen doch sehr suspekt .

Inzwischen wird die Kraft eines Spaziergang überall gepriesen. Für mich gehört Gehen zu meinem Alltag und zu meinem Leben schon immer dazu – quasi eine Lebensnotwendigkeit. 

Ich nutze diese Kraft des Gehens ausgiebig und spaziere deshalb viel am liebsten ablenkungsfrei mit allen Sinnen: offen für den Wechsel der Jahreszeiten, das Licht, die Luft, die Geräusche der Natur, den Untergrund spüren, genaues Hinschauen und gerne Situationen bildlich festhalten. Musik, Podcasts oder Hörbücher sind mir zu viel.

Was ich gerne mag, ist ein gutes Gespräch. Für einen Walk an Talk bin ich immer zu begeistern.

Das „geht“ ja zum Glück auch virtuell auf Distanz. Mit dem Vorteil der individuellen Strecke und Geschwindigkeit.

(Schneeglöckchen im Februar) (Schneeglöckchen im Februar)